Medienkompetenz ist Altersvorsorge
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  Drehanfrage, Thema okay, Termin finden und los gehts.

Dieses Mal war es kein Bericht über die Arbeit unseres Clubs. Es wurden Schnittbilder produziert, die im Archiv liegen und wann immer ein Beitrag zum Thema Senioren und digitale Medien produziert wird, kann der verantwortliche Redakteur ins Archiv gehen. Das bedeutet heute, er ruft auf einem Server die entsprechende Datei auf und kann sie bearbeiten und verwenden.
Zu meiner Zeit musste man wirklich noch gehen, im Zweifel sogar ins Zentrale Filmarchiv nach Rahnsdorf. Dann suchten man sich die entsprechenden Passagen aus. Man nannte das "abklammern". Dann ging die Sache ins Kopierwerk, es wurde ein Zwischennegativ hergestellt, das im Jargon "Lavendel" hieß, weil es nicht richtig schwarz/weiß war, sondern einen zarten lila Farbton in den Weißanteilen aufwies.
Dann wurde davon ein Positiv hergestellt. Das kostete nicht nur Geld, sondern Zeit, Zeit, Zeit. Das konnte dann endlich verwenden werden.
Noch größer waren die Schwierigkeiten bei Farbfilmen, weil es in der RGW-Welt keinen Hersteller für Farbzwischennegative gab. Und Kodak kostete Devisen.
Oh gute Medienwelt wie haste Dir verändert. Vielleicht werden einige "alte" Hasen schmunzeln, wenn sie das lesen.