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Gast bei TV-Produktion

zdfzeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige Clubmitglieder wurden durch STORY HOUSE Productions GmbH für die Teilnahme an einer Produktion gecastet, wie es im Neusprech heißt. Es wurden noch Senioren gesucht, die bereit waren an Tests teilzunehmen. Auf die Frage wie man auf den Club aufmerksam geworden sei, kam die Antwort durch die Suchmaschine meines Vertrauens. Suchen im Internet muss nicht automatisch goo… heißen. Wetter war toll. Der kurze Regenschauer mit wahnsinnig dicken Tropfen ließ sich verkraften. Das eingespielte Team trocknete in Windeseile die Sitzgelegenheiten und die Tische, dann ließ auch noch Klärchen blicken. Situation gerettet. Was machen Senioren, wenn sie nicht über das Wetter oder Wehwehchen reden. Man denkt und kramt in Erinnerungen. Bei dieser Gelegenheit habe ich realisiert, dass ich "fast" auf den Tag genau vor 50 (fünfzig) Jahren mein Volontariat beim DFF (Deutscher Fernsehfunk) begann. Irgendwie kurios, dass ich daran nicht früher daran dachte.

Einige TV-Teams waren auch schon im Club. Wir sind durch arte-TV nun auch in Frankreich bekannt geworden. Es ist schon erstaunlich wie gerade in dieser Branche Digitalisierung, im wahrsten Sinne des Wortes, sichtbar wird. Zu meiner TV-Zeit wurden Unmengen an klassischen Scheinwerfern aufgebaut, die auch eine "gewisse" Wäremeabstrahlung hatten. Gut es waren heute auch zwei im Einsatz. Sie haben eben über Entfernungen mehr Bumms, als LED-Panels. Kameras, manno, manno. Bei meinem Start im Mediengeschäft gab es Kameras auf einem großen fahrbaren, hölzernen Dreibeinstativ. Der Kameramann war über Kabel mit der Regie verbunden. Der 1. Kamera-Assistent (TV-Mitarbeiter) war die ganze Zeit mit schieben und positionieren der Kamera beschäftigt. Schwere körperliche Arbeit. Der 2. Kamera-Assistent (Postmitarbeiter [Studiotechnik Fernsehen]) trug das Kabel hinterher. Es waren immer 4 Kameras im Einsatz, die auch der Studiotechnik gehörten, der sog. "Blauen Post". Sie durften im Ausgangsbild nicht zu sehen sein.

Und jetzt der Clou. Mobile Aufzeichnungsgeräte, Fehlanzeige!! Die fielen nämlich unter das RGW-Embargo (Rat f. gegenseitige Wirtschaftshilfe). Es gab und gibt ein großes Unternehmen, fängt A an und hört mit X auf. Die hießen bei der Blauen Post "Mavicord", standen in Adlershof im Keller. Also musste das Signal, Bild und Ton vom Drehort (Set) X nach Adlershof. Der Ton lief über besonders eingemessen Telefonleitungen. Bild wurde per Richtfunkstrecke, die zum Teil ja erst aufgebaut werden musste und da kommt die "Graue Post", der Fernmelderiese, zum Einsatz. Es konnte passieren, dass das Bildsignal in Adlershof ankam, der Ton aber in Leipzig. Ist mir bei der Aufzeichnung eines Weihnachtskonzertes (im August) selbst passiert.

Dann mussten 4 Stunden am Stück aufgezeichnet werden. Es gab Proben wie heute einen ersten, einen zweiten Durchlauf, dann mussten die Kameras, jede einzeln, neu eingemessen werden. Ruhe Bitte! Wir zeichnen auf!! Ich hoffe jüngere Kollegen, die jetzt "irgendwas mit Medien" machen, ein bissel Respekt vor den "alten Hasen" haben werden. Eines hat sich aber in dieser nicht Zeit verändert. Das Verhältnis von Wartezeit zu aktiven Handeln. Wie ruft der Regisseur gern? ACTION‼ Sendetermin wird im kommenden Jahr sein. Neugierig geworden? Wir informieren auf unserer Website rechtzeitig. Nur so viel sei verraten. Es ging ums Essen.

Zwischen den beiden Bilder liegen 50 Jahre‼

 

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