Kiez erkunden 4.0

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Hallo und Willkommen im 21. Jahrhundert.

Senioren machten sich auf mit Tablet und Smartphone einen Kiez zu erkunden. Wir starteten am U-Bahnhof Märkisches Museum, machten an verschiedenen Stationen Halt. Interessant waren Orte, an denen man sonst einfach vorüber geht. In der heutigen Musikschule, dem früheren "Coellnischen Gymnasium" lernte Alfred Wegener. Alfred Wegener? Er starb 1930 im Eis von Grönland. Zu Lebzeiten war er anerkannter Polarforscher. Erst weit nach seinem Tod, erst in der 60-ziger Jahren konnte sich seine Erkenntnis der Plattentektonik, der Kontinentalverschiebung wissenschaftlich durchsetzen. Heute gibt es ein Alfred-Wegener-Insitut, Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (https://www.awi.de/).
Der Kiezspaziergang war spannend. Der Organisator, die Stiftung Digitale Chancen, nahm Senioren für die Vorbereitung mit ins Boot. Danke, ich habe viel gelernt.
Dieser elektronische Kiezspaziergang ist ein modernens Werkzeug, heute "TOOL" genannt. Super, um auch älteren Menschen den Umgang mit Smartphone und Tablet näher zu bringen. Passt genau in unser Konzept: Medienkomptetenz baut Brücken, Medienkompetenz verbindet - Generationen.
♥-lichen Dank auch an 'Telefonica Deutschland' für die Unterstützung.
G.V.

Gedankensplitter:

Von uns beteiligten sich acht Personen.
Treffpunkt war der U-Bahnhof Märkisches Museum. Nach Begrüßung und Vorstellung erfolgten Informationen. In kleinen Gruppen ging es nach Erfassung eines QR-Codes los. Auf den Bildschirmen der Geräte erschienen Fragen und Hinweise zu bestimmten Objekten. Wurden diese richtig gelöst, erklang ein Ton und man bekam Punkte angerechnet. So gab es Fragen zu Ländergrößen, wir erfuhren, wo der Wissenschaftler und Polarforscher Alfred Wegener zur Schule gegangen war. Eine Aufgabe mußte zu unserer jüngsten Vergangenheit gelöst werden. Es betraf ein „Mauerstück“, das am Märkischen Museum steht. Weiter ging es in den Hof des Märkischen Museums und zu seinem Erbauer, Ludwig Hoffmann. Er war Stadtbaurat in Berlin von 1896 bis 1924 und schuf weitere Bauwerke wie das Pergamon-Museum, den Märchenbrunnen u. a. Eine weitere Aufgabe betraf Heinrich Zille, dessen Denkmal im Kölnischen Park steht. Die letzte Aufgabe wurde am Museumhafen gelöst.
Abschließend begaben sich alle noch verbliebenen Teilnehmer auf das Museumsschiff „Andreas“. Nach gemeinsamer Auswertung des Spaziergangs, der positiv aufgenommen wurde, gab es zur Stärkung ein wohlschmeckendes „Fisch-Buffet“.
Danke, an alle, die diese Veranstaltung organisiert hatten. Sie war lehrreich und machte auch -Spaß.
B.A.

Sechs Mitglieder des SCC nahmen am 14.8. an der von der Stiftung Digitale Chancen mit der App Actionbound“ erstellten interaktiven Schnitzeljagd teil.Die Route, genannt Bound, führte uns vom Bahnhof „Märkisches Museum“ über die Wallstraße, Märkisches Museum, Bärenzwinger bis zum historischen Hafen am Märkischen Ufer, vorbei an einzelnen Sehenswürdigkeiten, Denkmalen und Objekten, die einem im Alltag normalerweise nicht sofort auffallen. Durch die Kombination unterschiedlicher Spielelemente, wie Rätselfragen, QR-Codes, Fotos, Audioaufnahmen, Videos, wurde die Tour zu einer interessanten Bildungsroute, zumal diese Elemente jeden Teilnehmer veranlassten, sein Tablet/ Smartphone aktiv zu nutzen.
P.G.

Nein! Das is ja nen Ding!
Ich bin überrascht, überrascht über die vielfältigen und mir unbekannten Sehenswürdigkeiten auf nur sehr kurzer Strecke. Das begann mit den vielen Botschaften in der Wallstraße, gefolgt von Heinrich Zille persönlich (als Denkmal) und den Stadtmodellen. Es war eine schöne Tour locker, lehrreich, abwechslungsreich und das bei bestem Wetter. Danke an die Initiatoren.
M.K.

Fotos © Telefonica by Till Budde

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