Besuch im Ikebana Studio

ikebana taeser

Besuch im Ikebana-Studio Kessenbrock

…danken möchte ich für die Möglichkeit die ich hatte, das Ehepaar Bärbel und Martin in ihrem reizvollen, blumengeschmückten grossen Garten zu besuchen. Dabei ihre Liebe und Fähigkeit, ihre Kreativität in der japanischen Blumenbindekunst "Ikebana" in Konzetration und Stille zu bewundern.
Es war ein wunderschönes Erlebnis, bei und mit diesen sympathischen Menschen den Nachmittag zu verbringen, dabei nicht nur zu schauen und zu staunen, sondern auch selbst dabei zu lernen.
Danke
M.B.

Die Kunst des Blumen steckens! Ikebana, auch Kado-Weg der Blume genannt Ikebana -ein geschätztes Handwerk. Noch im letzten Jahrhundert in Japan mußte eine junge Ehefrau eins können Ikebana. Das gehörte zur Haushaltsführung einer jungen Frau in Japan dazu.
Eine Ikebanameisterin erklärte uns "jede Pflanze ist schön" sogar eine Knospe und verwelkte Blätter.Wir konnten zuschauen wie so ein Kunstwerk in ein passendes Gefäß gesteckt wurde. Wir bedanken uns beim Ikebana Studio Kessenbrock.
R.M.

Ich konnte mir unter IKEBANA nichts vorstellen und war nach der fast 3-stündigen Vorführung total begeistert. Ikebana bedeutet übersetzt "lebende Blume". Die japanische Kunst des Blumensteckens ist mit vielen Ideen verbunden.
Ikebana-Formen basieren auf drei Linien - Himmel, Erde und Menschheit symbolisiert bzw. Ikebana Gestecke sollen die Symbiose des Menschen und der Natur darstellen. Selbst ein etwas abgeblühtes Blatt kommt in einem Gesteck zur Geltung.
Mit mir waren viele Mitglieder des Seniorenclubs dabei und für alle war es eine tolle Bereicherung der Natur.
D.P.

Das war ein Ausflug in eine ganz andere Welt. Nicht nur der wunderschöne Garten als wahre Oase für unsere kribblige Großstadt, sondern vor allem das „Hinterland“ dieser wunderschönen Gestecke. Das Gespräch mit den Pflanzen, die gewollte Einordnung des Menschen in die Natur mit ihren Regeln hat uns Bärbel sehr eindrucksvoll nahegebracht. Vielen Dank auch für den lieben Empfang und die reichhaltige Bewirtung. Den 28. Mai 2019 werde ich so schnell nicht vergessen und aufmerksamer auf Natürliches achten.
M.Z.

Wir waren die Gastgeber und bedanken uns ganz herzlich für Euren Besuch und für das rege Interesse, dass Ihr uns gegenüber gezeigt habt. Es ist doch immer mal angenehm, wenn man das Haus, den Garten und unsere Profession vorstellen darf. Wir fühlten uns wohl in Eurer Mitte.
M.K.

Die Anfänge des Ikebana reichen bis ins 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurück. Buddhistischen und shintoistischen Gottheiten wurden und werden Blumenopfer dargebracht. Das Opfer bestand/besteht immer aus drei Teilen: dem Weihrauch als Speise für die Gottheit, der Kerze als Widerspiegelung des Universums und den Blumen als Zeichen der Bewunderung für die Gottheit durch den Menschen. Siehe dazu das nebenstehende Bild von Toyokuni III., einem Gedächtnisbild für Ichikawa Danjuro VIII. von 1854 mit Chabana an der Wand, Weihrauch, Kerze und Nageire auf dem kleinen Altar.
Aus der Heian-Zeit (794–1192) sind mehrere Texte überliefert, die die Bewunderung der Angehörigen der Hocharistokratie für die Natur im Allgemeinen und Blumen und Blumenarrangements im Besonderen schildern. Die Kamakura-Zeit (1192–1333) brachte eine zunehmende soziale Bedeutung und wachsenden Wohlstand für die Klasse der Samurai mit sich. Die japanischen Ritter übten sich mehr und mehr neben den Kriegskünsten auch in den klassischen japanischen Künsten wie dem Ikebana. Ein neuer Architekturstil entstand und seither ist die Tokonoma (eine Andachts- und Meditationsnische) unverzichtbarer Bestandteil japanischer Häuser. Ohne jeden Zweifel wurden in den Tokonoma von Anfang an auch Blumen und Zweige in Vasen aufgestellt.
Erst sehr spät öffnete sich diese Kunst auch den Frauen.
G.V. (wikipedia)