Wasserwerke

Haltestelle Ww

 Klares Votum für Berliner Wasser

Anders als bei der gescheiterten Olympia-Bewerbung sprechen die Fakten eindeutig für frisches gesundes Trinkwasser in Berlin. Davon konnten wir uns zumindest beim Besuch des WasserwerksTegel überzeugen. Das erste Wasserwerk an diesem Standort wurde bereits 1877 in Betrieb genommen. Dabei befindet sich in Tegel nur ein von 9 Berliner Wasserwerken, die im Jahr etwa 200 Millionen m³ Wasser fördern, die über 7.808 km Rohrleitungen zu 274.000 Hausanschlüssen in Berlin gelangen. Dazu kommen 6 Klärwerke, die jährlich 240 Millionen m³ Abwasser reinigen. Angefangen bei einem der 650 Vertikalbrunnen, die das Wasser aus 30 bis 60 m Tiefe gewinnen, über Belüftungskammern zur Einleitung von Sauerstoff in das Rohwasser , die Reaktionsbecken zur Lösung von Eisen und Mangan, die Schnellfilteranlagen bis zu den Reinwasserbehältern, von denen das Trinkwasser in die Leitungen gepumpt wird, lernten wir den gesamten Produktionsprozess kennen. Beim Besuch der Prozessleitzentrale wurden wir auch über die Sicherheitsvorkehrungen informiert. Sicherheit, Reinheit und kontinuierliche Versorgung auch in Hochbedarfszeiten haben hier oberste Priorität. Darüber hinaus wurden wir bei einer Trinkwasserprobe ermutigt, anstelle der handelsüblichen Mineralwasserangebote dem Wasser aus der Leitung öfter den Vorzug zu geben. Tipps für Hausfrauen und -männer bei der Nutzung von Geschirrspülern und Waschmaschinen gab es gratis (Härtegrad 3). Umweltfreundlich wird ein beträchtlicher Teil der benötigten Elektroenergie durch Solarkollektoren gewonnen.

Im Anschluss machten wir bei frühlingshaftem Wetter einen Spaziergang am Ufer des Tegeler Sees entlang nach Tegel.

© gsch

Hier einige Impressionen von unserer Tour
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