Über den Tellerrand

gi1Ein Blick über den Tellerrand erweitert Horizonte.


Der Ausflug der Regionalgruppe Berlin Brandenburg der Gesellschaft für Informatik (GI) fand am 15.3.2019 von 15:00 bis 17:30 statt. Besucht wurde die DB-eigene Entwicklungsabteilung der Deutschen Bahn in ihren Räumen im Berliner Hauptbahnhof. Rund 60 Interessenten meldeten sich und forderten die Raumkapazitäten der DB heraus. Die DB empfing ihre Gäste mit sehr hohem Respekt, berichtete ausführlich und versuchte alle Fragen zu beantworten. Dazu stellten sie ihr kompetentes Personal zur Verfügung. Sie wussten ja, es kommen Informatiker, die kritische Fachfragen stellen. Natürlich war diese Veranstaltung nicht uneigennützig. Man warb schon um neue Mitarbeiter.
In den Vorträgen wurde deutlich, dass hinter all diesen Aktivitäten die Verbesserung der Dienstleisung bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten geht. Es ist nicht das Ziel, eine weltverbessernden Erfindung zu starten. Kostentreibend sind die vielen kleinen Bahnhöfe, die kein Personal haben. So muss zum Beispiel zum Leeren des Papierkorbes jemand extra anreisen. Der Arbeitstag füllt sich also mit der Reisezeit.
Bemerkenswert ist das Vorgehen, wie die DB die Entwicklung vorantreibt. Sie stellt alle Unterlagen und Daten öffentlich zur Verfügung und lässt sich von der weltweiten Gemeinde der Informatiker unterstützen.

Ausblick
Der Fahrgast der Zukunft braucht nicht mehr durch den Zug zu streifen, um einen freien Sitzplatz zu finden. Er erfährt es bereits vor dem Einsteigen, wo freie Plätze sind.
Züge haben einen erheblichen Bremsweg. Das erzwingt hohe Mindestabstände der Züge. Will man diese Abstände verkürzen, müssen die Züge miteinander vernetzt werden. Bremst ein Zug, müssen die nachfolgenden Züge ebenfalls bremsen.
M.K.

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Alle Fotos © SCC-MK