Archipel Fischerinsel

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Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Fischerinsel - so lassen sich die Schwerpunkte einer Veranstaltung im KREATIVHAUS umreißen. Eine Gruppe von Studenten und ihren Professoren der TU hatte Bewohner der Insel zu einem interessanten Seminar eingeladen.


Die Tische des „Studio K“ waren überfüllt mit Plänen, Skizzen und Thesenpapieren, die von sechs Gruppen im Laufe des Tages abgearbeitet wurden. Die Palette umfasste dabei neben der Geschichte alternativer städtebaulicher Konzepte aus den 20ziger Jahren die Verdichtung des Wohnraums sowie soziale und kulturelle Anforderungen der Bewohner.
Aus den vielfältigen Themen ließen sich bei der anschließenden Präsentation mehrere Hauptforderungn ableiten. Voraussetzung künftiger Planung - und das war die Hauptthese - ist die aktive Einbindung der Bewohner in die Planung - und zwar so frühzeitig wie möglich. Inhaltlich wurde besonders hervorgehoben, dass neu entstehender Wohnraum bezahlbar bleiben muss, um Verdrängungseffekte zu vermeiden. Daneben muss für eine funktionierende Infrastruktur - öffentliche Gemeinschaftsorte als auch ortsnahe Einkaufsmöglichkeiten gesorgt werden.
Man war sich darüber einig, dass die Zusammenarbeit von Planern und Architekten mit den Bewohnern der Fischrinsel intensiviert und ausgebaut werden sollte.
Zum Abschluss der Veranstaltung traf man sich dann in den Räumen des SCC-Berlin-Mitte zu einem kleinen Essen mit Umtrunk. Die SCC-special-Soup, dieses Mal fleischlos kam sehr gut an. Man staunte nicht schlecht wie hochwertiges Sojaeiweiß (gemeinhin TOFU genannt) schmecken kann. Auch eine Erfahrung aus diesem Workshop.