Google bei den Sauriern

 

 

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Abenddämmerung am 13. September. Vor dem Naturkundemuseum haben Besucher eingefunden, in kleinen Gruppen oder auch allein. Pünktich öffnen sich die Eingangstüren, und ich komme mir vor wie ins Land der Riesen versetzt. In der Riesenhalle jede Menge Saurierskelette, der Knochenbau jener Lebewesen, die vor Urzeiten die Erde bevölkerten. Das größte reicht fast bis an die gläserne Kuppel mt seinem kleinen Schädel, seinem sehr langen Hals und seinem mächtigen “Laufgestell”. Zwischen den vielen Exponaten interessierte Menschen, die sich nach und nach um ein Rednerpult gruppieren. Google Arts & Culture präsentiert sein neues Angebot

“Naturkunde und Naturgeschichte”. Kultur, Politik und Medienexperten sind eingeladen, und aus jedem dieser Bereiche gibt es einen hochkarätigen Bergrüßungsredner: Professor Vogel als Gastgeber, Staatssekretär für Wissenschaft Steffen Krach für die Berliner Senatsverwaltung und Dr. Wieland Holfelder, Leiter des Google Entwicklungszentrums.

Nach den Reden kommt “Fleisch an die Knochen”, d.h. mittels “Virtual Realty” wird der ausgestorbene Giraffatitan aus dem Museum zum Leben erweckt. Ein junger “Nerd” unterstützt mich dabei, mein Smartphone zu präparieren und setzt es in ein Cardboard ein, das ich mir auf die Nase setze – und dann steigt der Riesensaurier vom seinem Podest, bewegt sich durch den Raum, senkt seinen langen Hals nach unten und schaut sich ein wenig unter den “Zwergen” um, bevor er sich wieder davonmacht. “Damit können Sie Ihre Enkelkinder bespassen,” hatte mir der junge Helfer gesagt. Ich habe mich erst einmal selbst bespasst und bin überzeugt, dass die Grundgedanken von “Naturkunde und Naturgeschichte”, nämlich Wissenschaft ergänzen, Interesse wecken, Lust auf einen Besuch der Museen machen und Vergnügen bereiten realistisch sind.

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